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Historische Entwicklung

Bereits im Mittelalter träumte man in Münster von einer Jahreszeit unabhängigen Wasserstraße zur Nordsee. Die Ems war lediglich in den Wintermonaten schiffbar, wenn sie genug Wasser führte.

Nach einigen vergeblichen Anläufen konnte im Jahre 1899 der Dortmund-Ems-Kanal eröffnet werden, der das nördliche Ruhrgebiet mit der Nordsee verband. Der Hafen in Münster war bereits ein Jahr früher, 1898, fertig gestellt. Die feierliche Eröffnung fand am 16. Oktober 1899 mit einer großen Feier statt.

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Der Hafen entwickelte sich prächtig und bereits im Jahre 1911 wurde die bis heute gültige Rekordmenge von 160.000 Tonnen eingeführten Getreides registriert. Der erste Weltkrieg stellte naturgemäß einen Einschnitt dar. Die Gütermenge sank dramatisch.

Im 2. Weltkrieg war Münster ein lohnendes Ziel der alliierten Bomber. Auch der Hafen wurde schwer
getroffen. Am Kriegsende lag ein Bombenkrater neben dem anderen. Der Wiederaufbau gelang überraschend schnell und bereits im Jahre 1946 konnte der Hafen wieder eröffnet werden.

Seine Blütezeit erlebte der Hafen Anfang der 60er Jahre. 1962 wurden 1.300.000 Tonnen umgeschlagen. Allerdings setzte Mitte der 60er Jahre ein merklicher Rückgang ein. Der vorrückenden Güterverkehr auf der Straße zeigte Auswirkungen.