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Geschichte der Stadt Münster

Die Geschichte Münsters ist untrennbar mit dem friesischen Missionar Liudger verbunden, der am 30. März 805, also vor 1.200 Jahren in Köln zum Bischof geweiht wurde. Er gründetete das Kloster Monasterium, dem Münster seinen Namen verdankt und legte den Grundstein zum monumentalen St. Paulus Dom.

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Münster erlangte schnell den Ruf einer blühenden Handelsstadt. Besonders wird man diesem Erbe auf dem historischen Prinzipalmarkt gewahr. Hier steht auch das historische Rathaus aus dem 14. Jahrhundert.
Im für Besucher zugänglichen Friedenssaal wurde 1648 der Westfälische Frieden geschlossen, der den 30-jährigen Krieg beendete.

Nur ein paar Schritte weiter finden Sie die spätgotische St. Lamberti-Kirche. Am Westturm, der aus dem Ende des 19. Jahrhundert stammt, hängen - gut sichtbar - drei Käfige, in denen die Leichname der Anführer der Wiedertäufer-Bewegung nach ihrer Hinrichtung 1536 öffentlich zur Schau gestellt wurden.

Münster ist eine Bildungsstadt: Im Jahre 1780 gründete Minister Franz von Fürstenberg die Universität, die heute zu den größten in Deutschland gehört und deren Bauten auch heute noch das Stadtbild prägen.

Große Teile Münsters wurden im 2. Weltkrieg zerstört. Nach Wiederaufbau und teilweise jahrzehntelanger Rekonstruierung zeigt sich Münster mit seinen 285.000 Einwohnern heute - nicht alleine wegen der vielen Studenten - als junge, moderne Stadt mit großem Freizeitwert. Viele Behörden, Gerichte und Verwaltungen machen sie überdies zum Zentrum Westfalens.